Von der Zeit der Erbauung der Kirche zu Altoschatz ist wenig überliefert. Ähnlich wie die Kirche in Lonnewitz existierte noch vor 1330 eine romanische Kapelle, die ebenso im Laufe der Jahrhunderte umgebaut und erweitert wurde. Ursprünglich wurde sie dem heiligen Pankratius geweiht und wurde 1330 zum ersten Mal als Pfarrkirche genannt. Im 17. Jahrhundert erfuhr sie eine westliche Verlängerung der Halle in Chorbreite. Der Dachreiter wurde 1810 erneuert und danach mehrmals überholt. 1980 sollte diese Kirche als Gotteshaus aufgegeben werden, da der bauliche Zustand aufs höchste gefährdet war. Dank vieler freiwilliger Aufbaustunden sowohl evangelischer wie auch katholischer Christen, wie auch Ortsansässiger, die keinerlei Bindung zu Kirche hatten, wurde diese Kirche gerettet. Heute präsentiert sie sich als eine wunderschöne Dorfbarockkirche, wobei der Altar (ein Weihnachtsaltar aus einer Großenhainer Werkstatt - 1525), ursprünglich ein Flügel- altar, im Zuge der Reformation in einen Kanzelaltar umgestaltet wurde. Bemerkenswert ist auch das Denkmal des Johannes von Grauschwitz neben dem Altar an der Nordwand. Er wurde 1778 geschaffen und zeigt Merkmale der Dresdner Schule.